Der Verein

Fußball mit Herz und Verstand

Der Verein 2016-12-05T14:21:00+00:00

Der CSV Sportfreunde Bochum-Linden (damals noch DJK Sportfreunde Bochum-Linden) wurde im Mai 1925 gegründet. Einen wichtigen Platz in unserem Vereinsleben nimmt die Jugendabteilung ein, der etwas mehr als die Hälfte der Mitglieder angehören.

Als kirchlicher Verein gegründet, spielten wir zunächst im DJK Verband Rhein-Weser Fußball. Während der nationalsozialistischen Herrschaft kam das Vereinsleben kurz zum Erliegen, da die kirchlichen Vereine vom NS-Regime verboten wurden. Nach dem 2. Weltkrieg im Jahre 1946/47 wurde der Spielbetrieb wieder aufgenommen. Neben dem Fußball kam eine Tischtennis-Abteilung hinzu.

Im Jahr 1968 trat unser Verein dem Westdeutschen Fußball Verband (WFV) bei. Nach anfänglichen Problemen in dieser ungewohnten Spielumgebung stieg die Seniorenmannschaft 1975 in die Kreisliga B und 1981 in die Kreisliga A des Kreises Bochum auf. In der Kreisliga A hielt sich die Seniorenmannschaft mehr als 25 Jahre ohne abzusteigen, bevor man im Jahr 2011 erstmalig in die Bezirksliga aufstieg und im Jahr 2012 den direkten Aufstieg in die Landesliga schaffte. Dort spielt unsere Erstvertretung nun bereits seit 2 Jahren sehr erfolgreich und beendete die Spielzeiten stets im oberen Tabellendrittel.

Im Jahr 2014 gewann man zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Kreispokal und zog somit in den Westfalenpokal ein.

Wie anfangs bereits erwähnt, spielt unsere Jugendarbeit eine sehr große Rolle. Nachdem diese zunächst im Jahre 1978 eingestellt werden musste, wurde 1984 ein Neuanfang mit einer F-Jugendmannschaft versucht. Seitdem wuchs die Jugend von Jahr zu Jahr. Heute haben wir eine der größten Jugendabteilungen im Bochumer Südwesten mit mittlerweile 12 Mannschaften, die am Jugendspielbetrieb des Kreises Bochum teilnehmen. Durch die kontinuierliche Arbeit konnten wir in der Vergangenheit einige Talente aus den eigenen Reihen in die Seniorenmannschaften integrieren.

Ältere aktive Vereinsmitglieder betreiben ihren Fußballsport begeistert in der Altherren- bzw. Altligamannschaft weiter. Regelmäßig werden hier Freundschaftsspiele mit benachbarten Vereinen vereinbart.

Seit Jahrzehnten haben wir auch eine Damengymnastikgruppe, die sich regelmäßig einmal in der Woche unter der Leitung einer Übungsleiterin zur rhythmischen Gymnastik trifft und dabei auch die Gemütlichkeit nicht zu kurz kommen lässt. Dieser Gruppe gehören derzeit über 40 Damen im Alter zwischen 40 und 70 Jahren an.

Fusion der beiden Vereine „DJK Sportfreunde Bochum-Linden“ & „CSG Bochum“ im Jahr 2010

Durch die Fusion der beiden Vereine CSG Bochum und DJK Sportfreunde Bochum-Linden 1925 e.V. entstand der im Sommer 2010 neu gegründete Verein „CSV Sportfreunde Bochum-Linden 1925 e.V.“

Hinter der Fusion steckt aber bei weitem nicht nur eine formale Namensänderung! Lesen sie den unten stehenden Auszug aus dem Artikel der Zeitung „Der Westen“, um den Hintergrund nachvollziehen zu können.

„Wenn am nächsten Samstag, 16. Januar, die DJK-Jahreshauptversammlung im Luisensaal der katholischen Kirchengemeinde Linden beginnt, wird es vermutlich die letzte Generalversammlung unter dem jetzigen Namen DJK Sportfreunde Linden sein. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 16. Dezember letzten Jahres hatten die Mitglieder mit knapper Mehrheit für eine Änderung des Vereinsnamens votiert. Zukünftig wird der beliebte und mitgliederstarke Verein nicht mehr Deutsche Jugendkraft sondern CSV Sportfreunde Linden, Christlich Sportverein, heißen und eine Fusion mit der CSG Bochum, der Christlichen Sport Gemeinschaft eingehen, die eher katholische Prägung aufgeben.
Damit geht dann eine 75-jährige Tradition zu Ende. Die DJK wurde im Mai 1925 gegründet. Als kirchlicher, katholischer Verein angefangen, spielten die Sportfreunde zunächst im DJK Verband Rhein-Weser Fußball. Während der nationalsozialistischen Herrschaft kam das Vereinsleben kurz zum Erliegen, da die kirchlichen Vereine von den Nazis verboten wurden. Nach dem 2. Weltkrieg durfte im Jahre 1946/47 der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden. Neben dem Fußball kam eine Tischtennis-Abteilung hinzu. Im Jahr 1968 trat der Verein dem Westdeutschen Fußball Verband (WFV) bei. Nach anfänglichen Problemen in dieser ungewohnten Spielumgebung stieg die Seniorenmannschaft 1975 in die Kreisliga B und 1981 in die Kreisliga A des Kreises Bochum auf.
Einer der traditionsbewussten Gegner der Namensänderung ist Günter Brockmeyer. Das Fußballurgestein aus Linden hätte es lieber gesehen, wenn es bei der DJK-Namensnennung geblieben wäre. Zwar erkennt er an, dass kreative Köpfe um den Trainer der 1. Mannschaft, Torsten Berger, und dem ehemaligen Mittelfeldspieler des VfL Bochum, Frank Benatelli, mit neuen Ideen kommen, aber er fragt sich: „Warum können diese Ideen nicht unter dem alten Namen verwirklicht werden?“
Ein Argument lässt Brockmeyer indes gelten. „Der Verein hat in der Vergangenheit 800 Euro pro Jahr an den DJK-Hauptverband abgeführt. Aber bitte wofür?” Offensichtlich ist er nicht der einzige, der sich Gedanken um den Gegenwert der Mitgliedsbeiträge macht. Denn die Beiträge waren auch einigen anderen ein Dorn im Auge. „Mit dem Geld kann auch viele Gutes im Verein gemacht werden”, erklärt Brockmeyer und verweist auf die hervorragende Jugendarbeit in den letzten Jahren. Im Jugendbereich will auch Torsten Berger neue Akzente setzen. Er spricht von Jugendkoordinatoren für die Klassen A-C und D- Minikicker. Zudem denkt er an weitere unterstützende Aktivitäten wie Hausaufgabenhilfe, Freizeitgestaltung sowie Freizeit- und Weiterbildungsangebote.“
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